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Helen Greaves – Zeugnis des Lichts

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Ein außergewöhnlicher Bericht über das Leben nach dem Tode.

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2. Auflage der Neuübersetzung März 2009
ISBN-13: 978-3-8370-6740-8,
Paperback, 156 Seiten

Zur Rowohlt-Taschenbuchausgabe und zum eBook-Format siehe den Tab “Kleine Editionsgeschichte”.

Dieses Buch ist zwischen 1965 und 1967 als »Gemeinschaftsprojekt« von Diesseits und Jenseits entstanden mit dem Ziel, den Menschen auf der Erde eine weitere Vision ihrer Unsterblichkeit zu geben und sie zu ermuntern und darin zu unterstützen, auch den diesseitigen Lebensweg mit Licht zu erfüllen.

»Zeugnis des Lichts« versammelt eine Reihe von Durchgaben, die Helen Greaves von ihrer verstorbenen Freundin Frances Banks auf telepathischem Wege erhalten hat. Diese Aufzeichnungen umfassen nicht nur viele berührende Episoden aus Frances’ Wirken in einem Empfangs- und Genesungshaus für Neuankömmlinge im ›Jenseits‹. Sie beschreiben auch sehr offen und humorvoll den Entwicklungsweg, den Frances nach ihrem Leben als Ordensschwester auf der Erde in ihrer Lichtheimat weiterverfolgen und auch neu entdecken konnte.

Seit vielen Jahrzehnten bietet »Zeugnis des Lichts« Trost und Beratung für Menschen, die sich mit dem Sterben und mit dem Tod auseinandersetzen möchten und liegt nun in einer Neuübersetzung vor. Im Downloadbereich unten finden Sie in einige weitere Informationen.

Autorin

Informationen zur Autorin finden Sie hier.

Vorwort

Der ›heiligste‹ Ort in meiner Buchhandlung war zweifellos der vor dem Regal mit den Büchern zu den Themen Sterben und Tod. Besucher, die nach ihm gesucht und ihn aufgespürt hatten, interessierten sich meist nicht für all die anderen Angebote, sondern verweilten hier, um in den Büchern zu blättern, in ihnen zu lesen und nachzuspüren, ob ein positiver Widerhall auf all ihre Fragen und nicht selten auch auf all ihren Kummer zu vernehmen wäre.

Die Pflege des Sortiments, was dieses Thema anging, lag mir besonders am Herzen. Es gab auf unserer Internetseite auch eine kleine Literaturliste mit entsprechenden Buchempfehlungen. Eines Tages kam per E-Mail eine Bestellung von »Zeugnis des Lichts«, einem Klassiker der Literatur über das ›Leben nach dem Tode‹. Noch am selben Tage im Newsletter der Buchhandlung ausführlicher vorgestellt, folgten etliche weitere Bestellungen, darunter auch eine aus einer Naturheilpraxis, die das Buch für einen Patienten wünschte. Doch leider stellte sich heraus, dass das Buch vergriffen und eine Neuauflage beim Anthos Verlag, der den Titel ein Vierteljahrhundert lang unermüdlich herausgegeben hatte, nicht mehr möglich war.

Also versuchte ich, den Rechteinhaber ausfindig zu machen, zuerst bei Random House in München, dann in England, wo ich schließlich bei Ebury (»We are the right contact!«), einem Verlagshaus aus der Random House Group Ltd, fündig wurde. Sollte es möglich sein, als Klein(st)verleger mit einem der größten Verlagshäuser der Welt handelseinig zu werden? Es sollte, denn nach einer freundlichen und ganz unkomplizierten telefonischen Verhandlung durfte ich beglückt feststellen, dass ich nunmehr das Recht innehaben sollte, »Zeugnis des Lichts« in deutscher Sprache zu veröffentlichen.

Als weiterer glücklicher Umstand kam hinzu, eine fachkundige und berufene Übersetzerin zu kennen, die bereit war, den Auftrag zur Neuübersetzung des Titels kurzfristig anzunehmen. Dabei stand mit im Vordergrund, die von einer christlich-theologischen Vorstellungswelt geprägte Sprache des Originals für eine – nicht notwendigerweise entsprechend ausgerichtete – heutige Leserschaft verständlicher und klarer zu machen. Die Umschlaggestaltung erbat ich von einer Agentur, die auch schon für die Buchhandlung sehr erfrischende und aussagekräftige Arbeiten vollbracht hatte.

Die Herausgabe des Buches brachte es mit sich, den Text sehr genau – am Ende Wort für Wort – kennen zu lernen, wozu einem Buchhändler gewöhnlich die Zeit fehlt. Ich bewunderte immer mehr die Klarheit der Darstellung (nicht nur angesichts des ›Übertragungsweges‹, nämlich dem telepathischen Kontakt der jenseitigen Autorin Frances Banks mit der hellhörig veranlagten diesseitigen ›Skribentin‹ Helen Greaves) und empfand tiefen Respekt vor der Ehrlichkeit (und auch Unbekümmertheit), mit der Frances ihrem Leben und dessen Spuren in sich selbst nachforschte und gegenübertrat.

Die Aufzeichnungen enthalten nicht nur viele berührende Episoden aus Frances’ Wirken in einem Empfangs- und Genesungshaus für Neuankömmlinge im ›Jenseits‹. Sie beschreiben uns zugleich auch sehr offen und humorvoll den Entwicklungsweg, den Frances nach ihrem Leben als Ordensschwester und Lehrerin auf der Erde in ihrer Lichtheimat nicht nur weiterverfolgen, sondern sogar neu entdecken konnte.

Ich bin sehr froh, dass dieses Buch auch bei uns wieder seinen Dienst zum Troste und zur Beratung von Menschen tun kann, die sich mit dem Sterben und mit dem Tod auseinandersetzen möchten (was – wie Frances Banks vielleicht ergänzt hätte – auf eine Auseinandersetzung mit ›Leben‹ hinausliefe). Nun soll sogleich das »Zeugnis des Lichts« folgen, welches Frances Banks mit Helen Greaves großartiger Hilfe auf zielstrebigste Weise abgelegt hat. Ihm vorangestellt ist das Kapitel »Besuch von Frances«, in dem Helen Greaves schildert, wie der telepathische Kontakt dafür zwischen ihnen hergestellt wurde. Die biographische Einführung zu Frances Banks mit Ergänzungen, die ich von heutigen Mitgliedern der Grahamstown Community erhalten habe, sowie das Vorwort aus der englischen Originalausgabe wurden in die Anhänge übernommen. Auch ein Verzeichnis der Episoden, aus denen sich die Mitteilungen im Einzelnen zusammensetzen, eine Kurzbiographie von HelenGreaves sowie eine kleine Liste editorischer Notizen sind dort zu finden.

Christian Blöss
Berlin, Februar 2009

Kleine Editionsgeschichte

Aus dem Impressum der aktuellen englischen Ausgabe bei Randomhouse geht hervor, dass das Werk “Testimony of Light” erstmals 1969 veröffentlicht und bis 1977 von der “Churches’ Fellowship for Psychical and Spiritual Studies (link)” jährlich neu herausgegeben wurde.

Von 1977 bis 2004 ist “Testimony of Light” dann im Verlagshaus C.W. Daniel erschienen. Charles William Daniel (1871-1955) galt als Freigeist, dessen kleines und feines 1902 gegründetes Verlagshaus weltweite Kontakte zu den einflussreichsten Autoren und Bewegungen unterhielt. Dieser Geist wirkte auch nach dem Tode des Verlagsgründers unter der Leitung von Denise Waltham weiter und bewahrte dem Verlagshaus weitere 50 Jahre eine führende Rolle bei der Veröffentlichung grundlegender Werke über spirituelle und esoterische Themen. Nachdem der Verlag bereits 1971 einen neuen Eigentümer bekommen hatte, fand die Backlist von “CW Daniel” schließlich 2004 bei Randomhouse eine neue Heimat, einem Verlagshaus mit weltweit angesiedelten Standorten, insbesondere im UK und im Commonwealth (insbesondere Indien, Australien, Neuseeland, Canada, Südafrika).

Zur Zeit können weltweit englischsprachige Ausgaben sowohl von Rider als auch von Daniels bezogen werden, welche beide zu Randomhouse gehören. Eine Suche nach Ausgaben in anderen Sprachen (Französisch, Spanisch, Russisch etc.) blieb erfolglos, für entsprechende Hinweise bin ich dankbar.

In Deutschland wurde “Zeugnis des Lichts” dank des Engagements von Dr. Hartmut Normann ab 1982 in fünf Auflagen bis 2006 im Anthos-Verlag veröffentlicht. Damit war das Buch bereits zu einer Zeit im deutschsprachigen Raum erhältlich, als eine – im Vergleich zu heute – noch recht kleine Schar von Menschen sich auch ausserhalb der christlichen, anthroposophischen oder buddhistischen Tradition mit der Frage nach dem Leben jenseits des körperlichen Todes auseinandersetzen wollte.

Zur Pyramide kam die deutschsprachige Ausgabe des Buches aufgrund eines Newsletter der Buchhandlung im Juni 2007, in dem das Buch vorgestellt worden war. Dieser Newsletter rief eine ungewöhnlich hohe und zugleich sehr dringende Nachfrage hervor, doch es stellte sich dann heraus, dass der Titel nicht mehr lieferbar war und auch nicht mehr aufgelegt werden sollte.

Da ich die wichtigsten und zugleich auch berührendsten Kundengespräche in meiner Buchhandlung zu den Themen Tod und Sterben geführt hatte, zeigte ich kurzerhand meine Bereitschaft an, eine Neuedition auf den Weg zu bringen. Auch Dank der Unterstützung des Anthos-Verlages und Hartmut Normann konnte ich im Juni 2008 den entsprechenden Vertrag mit Randomhouse unterzeichnen.

Das Buch ist im Februar 2009 in einer Neuübersetzung von Renate Graßtat (E-Mail) erschienen. Den Entwurf des Einbands übernahm Roman Bittner von Apfelzet.

Ende 2010 fragte der Rowohlt Verlag an, ob eine Taschenbuchausgabe möglich sei. Da mir Randomhouse die entsprechenden Nebenrechte auf Nachfrage ohne weiteres einräumte, konnte diese auf den Weg gebracht werden und Dezember 2011 erscheinen (ISBN-13: 9783499628061, €8,99). Die Ausgabe wird noch bis Ende Sommer 2014 geliefert.

Seit Ende 2012 kann das Buch auch im eBook-Format bei Apple iBookstore, Amazon Kindle Shop, Libri.de, Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de, Pubbles.de geordert werden.

Weiterhin wird das Buch in der deutschsprachigen Version auch in Großbritannien, Kanada und den USA auf größeren Online-Portalen wie Barnes & Noble und Amazon angeboten.

Downloads

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Leserzeugnis

The Book That Changed My Life
Hattie Edmonds Picks Testimony of Light by Helen Greaves (November 20, 2014)

Das Buch, das mein Leben verändert hat, ist definitiv nicht eines, das ich je aufgenommen hätte, es sei denn, jemand hätte es mir in die Hand gedrückt und mich mit einer sehr bedrohlichen Stimme aufgefordert, es zu lesen. Wie es passierte, war es Mrs. Kanji, eine entzückende 84 Jahre alte Hausfrau, die mir ein Zeugnis des Lichts gab, und obwohl sie ziemlich zimperlich sein konnte, war sie nicht wirklich die Drohende.

Hmmm, dachte ich, als ich es am Ende meines wöchentlichen Besuchs in meine Tasche steckte. Ich werde es kurz überfliegen, dann tue ich nur so, als hätte ich es gelesen.

Ich sollte hier darauf hinweisen, dass ich als leichtgewichtiger Buddhist (dh ich mag die Philosophie, aber ich bin zu faul, etwas dagegen zu tun), irgendetwas mit einer christlichen Neigung – und dieses Buch hatte eindeutig eins – würde nicht auf meiner Wunschliste stehen .

Aber sobald ich diese erste Seite widerwillig las, klickte etwas. Frau Kanji hatte Recht – die Prämisse war in der Tat faszinierend. Eine wahre Lebensgeschichte einer Frau mit Krebs im Endstadium, die ihrer besten Freundin Helen verspricht, dass sie nach ihrem Tod irgendwie mit ihr in Kontakt treten und beschreiben wird, was passiert.

Ich blätterte noch ein paar Seiten durch und las, wie Helen kurz nach Frances’ Beerdigung die ‘Anwesenheit’ ihrer Freundin spürte, zusammen mit bestimmten Wörtern und Phrasen, die in ihrem Kopf auftauchten, alle mit der charakteristischen Intonation ihrer Freundin. Dies dauerte einige Tage und nach ein wenig Übung konnte Helen das Diktat übernehmen. Daraus ergab sich das Zeugnis des Lichts.

Zu diesem Zeitpunkt hätte ich keinen Penny gewettet, dass das Buch von einer christlichen Nonne geschrieben wurde. Ich war begeistert von der bodenständigen, detaillierten Darstellung dessen, was (zumindest nach Frances) passiert, wenn wir sterben. Für mich war einer der faszinierendsten Teile Frances’ Beschreibung, einen Film ihres Lebens gezeigt zu haben, in dem sie den ganzen Zyklus ihrer Jahre auf der Erde als eine „kaleidoskopische Bilderserie“ erlebte. Ebenso faszinierend war die Tatsache, dass sie auch den „Blueprint-Film“ ihres Lebens sehen konnte – d.h. was ihre Seele auf der Erde getan hatte.

Zu dieser Zeit schrieb ich für eine Pop-Zeitschrift und interviewte einen endlosen Strom von Boybands mit Fragen darüber, welche Haarprodukte sie verwendeten und wo sie ihre Kleidung kauften. War es das, was meine Seele getan hatte?

Sechs Wochen nachdem ich das Buch gelesen hatte, begann ich, an einem Nachmittag in der Woche bei Comic Relief zu arbeiten. Fünf Monate später wurde ich gebeten, dort der Hausschreiber zu sein. Ein Teil meiner Arbeit bestand darin, lustige Sachen zu entwickeln – und ich hatte das Glück, an Projekten zu arbeiten, unter anderem mit Richard Curtis, Armando Iannucci und Sacha Baron Cohen. Aber ich hatte auch das Privileg, einige außergewöhnliche Menschen zu interviewen, darunter ruandische Witwen und Kinderbetreuer, Alzheimer-Kranke und Frauen in Zufluchtsstätten für häusliche Gewalt.

Frau Kanji starb (sehr friedlich) ein Jahr in meinem Job bei Comic Relief und kurz danach begann ich meinen ersten Roman über ein einsitziges Kino, das, ja, Sie haben es erraten – zeigt den Menschen einen Film ihres Lebens.